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Oberhausen Spielrunde

Die Oberhausener Spielrunde dient als BetaTest für das gesamte Spiel. Ich danke Basti, Elena und Thomas für ihre Zeit und ihr Interesse daran einen Überlebenden zu spielen und der Freude, mit der sie das ganze antreiben. Ich würde hier gerne viel mehr schreiben, aber da ich meinen Charaktere nichts vorweg nehmen möchte, halte ich mich recht kurz angebunden.

Charaktere

Hier werde ich über kurz oder lang nicht nur die Charaktere sondern auch die wichtigen NichtspielerCharaktere zusammenfassen, um einfach einen Überblick zu bekommen.

Celiné Diamond - Elena

Eine junge Frau im Alter von Anfang 20, die nicht nur gut aussieht, sondern dies auch weiß. Immerhin ist es ihr Einkommen gewesen bevor die Welt unterging. Sportlich, gut aussehend und dazu noch in der Lage auf sich selbst aufzupassen.

Oliver Wuppke - Thomas

Einer dieser Lehrer, die man gerne hat, er ist der Erste, der zu spät erscheint, und zugleich der Erste, der wieder weg ist, wenn etwas schief geht. Latein und Theologie sind nunmal nicht die Fächer, die man einem Mutbehaftetem Lehrer zuschreibt. Der 35 jährige Single ist häufiger in dem Club von Celiné gewesen.

Professor Doktor Roland Gerlich - Bastian

Ein Chemiker, der weiß was er kann und für den Geld nur ein Hobby ist. Gerlich ist anfang 50, schlacksig und steht auf Besserwisserei. Zudem ist der geschiedene Vater zweier Kinder ein Leidenschaftlicher Autonarr.

Vim de Joung - Daniel

Der niederländische Gärtner war leider nicht in der Lage seinen Kurztripp ins Centro Oberhausens mit einem positiven Gefühl zu verlassen. Während er im Centro war, schottet man das Ruhrgebiet ab, Straßensperren wurden errichtet und das Militär wurde aktiv.

Jamie O'Harra - Ann-Katrin

Die sexy Krankenschwester, die im Rockabilly Stil durch die Straßen voller Untoter läuft ist für die meisten Männer ein Traum schlafloser Nächte. Aber irgendetwas an ihr lässt sie nervös erscheinen.

Simon Hafka - Simon

Als Sportstudent der Sondergüte scheint das Überleben für ihn kein Problem zu sein. Er ist nicht nur ein Nerd, er outet sich sogar als ein solcher, da er seine komplette Rüstung und Waffen des Mittelalterlichen Reanaktments im Kampf gegen Zombies einsetzt. Gegen einen Zombie ist es für ihn kein Problem zu bestehen.

Theodor Landmann - Elena

Als Uhrmacher ist man nicht nur ein kreativer Denker, sondern auch ein grandioser Handwerker und steht im Wissen und der Feinfüligkeit einem Vorbild wie MacGyver in nichts nach. Zombies im Nahkampf zu besiegen ist für ihn nicht möglich, aber warum Kämpfen, wenn man auch basteln kann?

Viola von Trapp - Rina

Neugier kann so ein Laster sein, vor allem wenn man als Reporter wirklich die Möglichkeit hat überall hin zu kommen. Das Problem ist erst dann groß, wenn man keinen Beschützerservice hat und nicht mehr einfach raus geflogen werden kann.

Mike Wilke - Fabian

Der ehemalige Personenschützer Mike ist gut durchtrainiert und in der Lage sich zu verteidigen, wenn er muss. Auch wenn ihm seine Kampfhandschuhe nicht wirklich viel gegen Zombies bringen ist es doch ein guter Anfang um mit einer Aufmunitionierung der Gruppe zu beginnen.

Spielabende

Ich werde die Spielabende sehr knapp zusammenfassen, also keine längeren oder komplizierten Romane schreiben, es geht hier eher um Dokumentation und Analyse, als um schönen Schreibstil ( der bei mir offensichtlich nicht vorhanden ist hust ).

Spielabend 1

Unabhängig von einander hat es die 3 Charaktere in die Innenstadt von Oberhausen gebracht, auf der Flucht vor einer Welle Zombies mussten sie sich jedoch verstecken und so nächtigsten die Charaktere zusammen in einem kleinen Hinterhof mit Gartentor, den sie verbarrikadierten. Sie lernten sich oberflächlich kennen und als der neue Tag begann endete meine Einleitung.

Um einen Überblick über die Umgebung zu bekommen, wurde Celiné von den beiden Männern angehoben um über den Zaun zu schauen. Sie sahen eine Mögliche Bewegungsrichtung und planten diese auch zu nutzen. Zum Bedauern der beiden Männer hatte Celiné keinen kurzen Rock an, sondern eine eng anliegende Hose.

Man verließ den gartenhaften Hinterhof und flüchtete die Helmholtzstraße runter, an einem Glascontainer deckte man sich mit Flaschen ein, bevor die Gruppe weiter ihren Weg zu einem Feinkostladen startete. Leider war dieser vergittert und verschlossen. Die Zombies im Nacken versuchten die Charaktere als nächstes eine Pizzeria um Mehl zu erleichtern, allerdings stand bereits im Verkaufsraum ein Zombie, weshalb man sich für schnelles weiterkommen entschied. Olli erinnerte sich daran, dass ganz in der Nähe ein Sportgeschäft zu finden war, lief einige Haken und fand dann endlich, was er suchte. Er suchte einen Mülleimeier, der an einer Lateiner oder einer Wand befestigt war, trat diesen ab und warf ihn in die Scheibe des Ladens. Es entstand ein Loch, welches er erst auftreten musste und sich dabei an einer scharfen Kante das Bein aufschnitt.

Schnell deckte sich die Gruppe mit allem ein, was man aus solch einem Geschäft brauchen konnte, Badmintontaschen, Baseballschlägern, Golfschlägern, ein paar T-Shirts und weiter ging es. Sie schlossen die Türe und versperrten diese mit einem Regal. Eine gelungene Probe sorgte also für ein wenig Sicherheit, was ich schade fand, da die Gruppe erst nach oben ging und ich sie gerne in der Falle des Treppenhauses gesehen hätte. Aber man ist ja fair. Olli verschwand auf dem Dachboden, wo er eine Wäscheleine entferne. Die anderen Beiden zerbarsten die Türe einer Webentwickler Firma, weil sie durch das schöne Glas eine Kaffeeküche sahen und plünderten die wichtigen Dinge des Lebens aus dem Büroraum: Mehrere Pakete Snickers, Mars und Lion in jeweils 24er Paketen; Cornflakes, Müsli und Weißbrot; Energiedrinks, Cola, Wasser, Bier. Sie ärgerten sich, dass sie nicht mehr gefunden hatten, aber was erwartete man hier?

Bevor die Zombies unten durch brachen ( ich hatte mir eine Timeline gesetzt ), verließ die Gruppe das Haus durch die Hintertüre und befand sich in einem Innenhof. Sie hatten die Wahl zwischen einer Milchglastüre, einem unabgeschlossenen Keller oder dem breiten Tor der zur Straße raus ging. Ohne Licht war der Gruppe der Keller zu unheimlich. Schade, denn es wäre ein SafeHouse gewesen… Naja, ihr Pech, nicht meins. Sie zertrümmerten statt dessen die Glasscheibe und verletzten einen jungen Mann im Alter von 15 Jahren durch Glassplitter im Gesicht. Er huschte in einem Raum und verbarikadierte die Türe.

Während Celiné die zerstörte Türe über einen in der Küche gefundenen Tisch versuchte erneut zu verbarrikadieren, begann Roland damit die Chemikalien des Putzmittelraums zu einem Spreng- und Brandsatz zusammen zu mischen… Vergaß dabei allerdings, dass er gar nicht unter einem Abzug arbeitete. Aus Angst vor dem Gemisch stellte er es schnellstmöglich in einen der Ofen der Industrieküche, denn sie waren von hinten in ein Restaurant mit Indischen Spezialitäten eingebrochen.

Olli sorgte mit den falschen Worten dazu, dass ein Verteidiger des Hauses aus dem kleinen Zimmer raus stürmte, mit einer Axt bewaffnet schlug er auf Olli ein. Es folgte ein peinlicher Kampf in dem keiner den anderen traf, bevor Olli sich entschied mit seiner Waffe, einem Feuerlöscher, nach seinem Gegner zu werfen. Und zwar mit einerm bestätigten guten Attacke. Mit blutigem Gesicht und eingedrückter Nase lag der Mann röchelnd auf dem Boden, doch das war nicht der komplette Schaden. Olli begann damit zu versuchen weitere Leute, die er in dem Raum hörte heraus zu locken… In dem er von einem Überfall der Zombies der Ankündigte…

Der wütende Mob, der darauf hin aus dem Raum mit gezogenen Waffen rannte, zwang die Gruppe zwar zum Rückzug, wurde allerdings am Häuserausgang wirklich von Zombies erwartet und befasste sich damit erst einmal mit wichtigeren Aufgaben.

Die gutherzigen Charaktere rannten zu einer nahen Kirche, in der sie sich für den Augenblick zurück zogen. Sie waren dort nicht alleine und teilten wie es sich gehörte auch einen Großteil des Proviants mit den armen Leuten in der Kirche, bevor ich den Abend als beendet erklärte.

Resumé

Ich habe einiges aus der kurzen Runde mit genommen, ich geh hier einfach alles in einer Art Stichpunktesyste durch, das ist zwar schlechter zu lesen, aber für die weitere Planung für den Umgang mit STU einfacher zu handeln.

  • Setting: Eigentlich kann ich nicht sagen, dass meine Gruppe die Situation als negativ empfand. Es war der erste Spielabend und ich habe sie vielleicht noch nicht genug unter Druck gesetzt, aber sie gingen sehr gezielt vor und wussten auch sehr genau, was ihnen fehlt und wie sie daran kommen konnten. Es ist der erste Abend, man sollte sein Pulver nicht hier verschießen =).
  • Erfahrungspunkte: Gut, hier hab ich nicht aufgepasst, dennoch sollte man es sich merken. Als Spieler von DSA seit über 10 Jahren ist es für mich üblich am Ende der Runde die EP zu verteilen, das soll bei STU allerdings nicht geschehen.
  • Kampfsystem: Okay, hier gibt es zugegebener Maßen noch Arbeit. Die Mali auf einen Angriffswurf machen diesen im Prinzip schon zu schwer, vielleicht wäre hier ein Halbieren besser? Ich bin unsicher, das müsste man mal durchrechnen.
  • Spielgeschwindigkeit: Wirklich hervorragend. Dadurch, dass das Regelsystem so einfach ist, hat man kaum Probleme damit Spiel zu verlieren, weil man Regeln nachschlagen muss oder weil der Würfelwurf erst erreichnet werden muss. 7 - 2 macht 5, 6 Gewürfelt, tja pech gehabt. Dauert insgesamt etwa 3 Sekunden und nicht wie bei DSA erstmal 20 pro Probe.
  • Städtewahl: Ich mochte die Idee in Oberhausen, unserer Heimatstadt, zu spielen wirklich sehr gerne, allerdings muss ich gestehen, dass es vielleicht besser gewesen wäre irgend eine Stadt zu nehmen, in der Spielleiter und Spieler sich nur grob auskennen. Das lässt mehr Freiraum für Fantasie und zwingt niemanden dazu, die Vorteile die man hat, weil man noch Dinge im Kopf hat zu verlieren.
  • Hilfsmittel: Meine Entscheidung eine Stadtkarte zur Navigation zur nehmen war eine sehr gut, so konnten die Spieler immer beobachten wie weit sie schon gekommen sind oder wie wenig man schafft, wenn man vor Zombies flieht.

Spielabend 2

Der Abend startete mit zwei weiteren Charakteren Vim de Jong und Jamie O'Harra, die von Daniel und Ann-Katrin verkörpert wurden. Gut, dass die Spieler beim letzten Mal in der Kirche geblieben sind, so konnte ich die Gruppen kurz bekannt machen. Wie es sich für ein Rollenspiel gehörte, wollte ich den Spielern Aufträge geben, da es sich aber nicht um eine normale Welt handelte, veränderte ich das Questsystem ein wenig. Die älteste anwesende Ordensschwester ging zur Gruppe und bat sie darum sich um Sicherung der Kirche, Erlangen von Nahrungsmitteln und Sicherstellen von Medikamenten zu kümmern, da die Schwestern mit denen in der Kirche zu viel zu tun hatten, die bereits den Glauben aufgegeben hatten.

Die Gruppe beschloß sich zu beraten und beriet unmittelbar, wie man am besten diesen Ort voller Ballast verlassen könnte. Ein guter Schachzug, änderte allerdings nichts an dem Vorgehen, dem ihr folgen müsst um dieser Hölle zu entkommen *g*.

Man entschied sich dazu bis zu einer Schule vorzurücken, da im Rahmen einer Umstrukturierung in Oberhausen die meisten Schulen mit Mensen ausgestattet worden waren. Ich weiß immer noch nicht was ihr mit nem Meter Salami und 20 Litern Mayonese machen wollt, aber hey, das ist euer Problem, nicht meins! Der Schulhof war bis auf einen Zombie sauber, den weg zu locken und anschließend wieder vor ihm zu fliehen stellte sich nicht als so schwer heraus.

Die Überlebenden wollte auf Nummer sicher gehen und schloss die Türen hinter sich, rückte bis ins Lehrerzimmer vor, fand dort zwei komplette GeoCacher Ausrüstungen ( für Normale Menschen, nicht für Bernhard Hoeckers ;) ) und einen Generalschlüsselbund. Der erhoffte Gebäudeplan war hier jedoch nicht angebracht. Hinter dem Lehrerzimmer war der Sanitätsraum, welcher schnell mit dem Generalschlüssel geöffnet wurde. Ein langsames Heran Tasten folgte, immerhin hatte man nun Taschenlampen, als jedoch ein paar Augen im schwachen Licht der Taschenlampe zum Vorschein kamen verließen alle schnell den Raum wieder und schnlossen die Türe hinter sich.

Man folgte dem Gang im Erdgeschoss und kam zu einem verglasten Treppenhaus und einer Türe, auf der "Sekretäriat" geschrieben stand. Die Türe war einmal verschlossen worden, was man daran erkannte, dass das Schloss sich noch am Rahmen befand, der Rest der Türe stand offen. Unsere Krankenschwester und unsere Stripperin wagten sich rein, ein Zombie stand im Nebenraum und bemerkte die beiden, die noch panisch einen Blick auf den Gebäudeplan, der leider hinter der Türe angebracht war, warfen, bevor sie Fluchtartig den Gang verließen. Der Weg der Gruppe ging in den Werkraum im Keller. Ganz vorsichtig und Abschnitt für Abschnitt kämpften sie sich vor, ehe sie an den 3 Räumen angekommen waren.

Hinter der ersten Türe fanden sich viele Zombies, niemand fragt danach wie diese dahin kommen, aber sie waren da, was nur in einem schnellen Schließen der Türe resultierte. Olli übernahm die Wache der Türe, da er seine Position am Ende des Trupps übernommen hatte, der Rest ging zu Raum Nummero 2, einem Raum voller Spielsachen für Bastler. Allerdings alt, viel Gebraucht, kaputt oder für Kinder gemacht. Schraubenzieher und Akkubohrer waren ohne Zweifel das Mittel zum Zweck, allerdings waren die Hämmer wohl eher für Nägelchen gedacht und nicht für Nägel. Das Gepäck voller Handwerkzeug verließ man den Raum, betrachtete Tür 3, den Ausstellungsraum für Handwerk.

Ein guter Pädagoge weiß damit umzugehen und beginnt umgehend einen gezielten Angriff mit seiner Feuerwehraxt auf den Kopf des Schülers. So wehrt er zwei ab, ehe auch er den Rückzug hinter ein der Feuerschutztüren antritt. Man braucht zwingend einen Gebäudeplan oder zumindest einen Ausweg, da mittlerweile vor der Feuerschutztüre des Foyes die Zombies vom Schulhof standen und freundlich um Einlass baten indem sie laut klopften. Dieser Ausweg scheidete aus. Nach viel Hin und Her erinnerten sich die Charaktere an das Treppenhaus beim Sekretäriat und kehrten dorthin zurück. Hinter der Feuerschutztüre befand sich ebenfalls einer von ihnen und schaute die Gruppe interessiert an. Mit Vereinten Kräften war dies jedoch kein Problem und man entwendete den wichtigen Gebäudeplan, ging ins Treppenhaus und von dort aus in einen Gang, der wie eine Brücke über den Schulhof führt eund endete in einem großen runden Raum, wo sie von einer Empore in den Speisebereich sahen.

So endete dieser Spielabend. Die Spieler haben nun Zeit sich Gedanken zu machen wie sie denn die Nacht ohne Hilfe überstehen wollen, bevor es mit Beginn des nächsten Spielabends in die Nacht geht. Ich freue mich schon jetzt auf die Gesichter, wenn sie anfangen zu planen.

Resume

  • Fehlender Wert: Eine recht nervige Sache die mir sofort beim weiteren Spielen aufgefallen war ist, dass es keinen Wert für Wahrnehmung gibt, man also nicht in der Lage ist die Charaktere in eine Falle tappen zu lassen, weil die nicht Aufmerksam genug waren. Das sollte sobald wie Möglich korrigiert werden.
  • Überflüssiger Wert: Das genaue Gegenteil des vorher beschriebenen Fehlen eines Wertes ist mit Mystischem Wissen der Fall. Jeder Spieler eines solchen Settings weiß was ein Zombie ist, er kennt vielleicht die Spezifikationen in dieser Welt nicht, aber Grundlegend ist ein Zombie ein Zombie und so spielen die Spieler auch ihre Charaktere. Der Wert ist quasi "austricksbar" und damit nur Punkteverschwendung.
  • Spiel mit EP: Die Idee am Anfang die Regeln nochmal zu erklären, die 3 StartEP noch auf die Charaktere zu geben und das Spiel mit Muggelsteinen zu verfeinern war die beste Idee, die ich hätte haben können. Die Charaktere steigern für den Augenblick zu viel, allerdings denke ich, wenn man die Möglichkeiten über Kurz oder Lang sieht, wird sich das Ändern.
  • Setting: Offenbar scheint es meinen Spielern zu gefallen, also gefällt mir, dass es denen gefällt. Und was ich kann, das könnt ihr ja wohl auch!
  • Eigenständigkeit der Spieler: Eine Gruppe, die sich nicht an die Vorgaben des Spielleiters hält finde ich, so lange sie im Rahmen bleiben, immer total toll. Sie sind nicht an etwas gebunden, haben sich entschieden ohne einen gewissen Schutz weiter zu ziehen und bauen sich ihre Rückzugsorte selbst. Bietet mir als Spielleiter nur mehr Möglichkeiten für einen Angriff ;).
  • Paniklevel: Was ich total cool finde ist die Geschwindigkeit mit der die Gruppe spielt, man bricht vielleicht schnell eine Türe auf, aber dann möchte niemand wirklich in den Raum rein. Man wäre ja der Erste und eventuell alleine mit Zombies oder Anderen Gegnern. Es macht unglaublich viel Spaß zu sehen, wie die Charaktere sich winden, weil sie wissen, dass sie einen Weg gehen müssen, diesen aber nicht gehen wollen.
  • Fortschritt an einem Abend: Naja, wenn man so schaut was die Charaktere an einem Spielabend erleben, dann ist das eigentlich relativ wenig, allerdings wird derzeit noch sehr vorsichtig gespielt, eine Menge gelacht und Spaß gemacht. Ich hoffe, dass das auch so bleibt, denn so weiß ich auf jeden Fall, dass wir alle Spaß dran haben.

Spielabend 3

Nach einer viel zu langen Pause war es am Dienstag tatsächlich mal wieder so weit, dass wir uns zum Spielen versammeln konnten. Die Gruppe war recht aufgeregt, da ich ja bereits angekündigt hatte, dass eine streßige Nacht vor ihnen liegen würde. Unser Spielort waren die Vier Winde in Bochum ( ein Gruß an dieser Stelle! ), in denen ich vermutlich in den nächsten Monaten beim Pen and Paper Abend unser Survive The Undead vorstelle.

Bereits vorab kann ich sagen, das ein Charakter sterben wird, da der Spieler einen Charakterwechsel bevorzugen würde und, dass wir mit Simon als Simon Hafka einen neuen Charakter haben.

Unsere Gruppe bestehend aus Überlebenskünstlern befindet sich immer noch in dem kleinen Nebengebäude der Schule, in welcher offenbar gespeist wurde und bemerken, dass dieses Gebäude offenbar noch mit Strom versorgt wird. Ohne die Quelle heraus finden zu wollen begeben sie sich an den Sicherungskasten und versuchen sich zum kochen mit Strom zu versorgen. Nach und nach flackern die großen Deckenlichter um wenige Augenblicke später durch einen erneuten Tastendruck wieder zu erlischen. Nach einer Weile ist endlich die richtige Konstelation gefunden. Bei ihrem Streifzug zur oberen Empore bemerkt Celiné ein klappern an der Türe und öffnet diese vollkommen unbedarft. Der Zombie, der ihr gegenüber steht fackelt nicht lange und attackiert! Ein Plan reift in ihr: Mit genug Schwung den Zombie zurück durch die Türe kriegen und im Anschluss die Türe schließen. Dann die Mitstreiter holen und dem Vieh den Gahr aus machen. Ein guter Plan, wenn man allerdings bei der Sportlichkeitss Probe kritisch patzt, dann stürzt man sich anstelle dessen einfach mal die Empore herunter, schlägt mit Kopf und Körper auf dem harten Stein auf und stirbt qualvoll. Den herannahenden Zombie schafft die restliche Belegschaft ohne größere Probleme zum ewigen Schlaf zu schicken.

Zwei Personen streifen umher. Schon den ganzen Tag suchen Simon Hafka und Theodor Landmann nach weiteren Überlebenden um die Überlebenschancen zu steigern. Theodor Landmann konnte dabei nicht auf seinen Werkzeugkoffer verzichten, eine Sache, die zu schleppen schon schwer genug erscheint, wenn man daneben allerdings den jungen Studenten Simon Hafka sieht, doch das leichtere Übel. Studenten mit zu viel Freizeit scheinen dinge zu tun, die wir Normalbürger schlicht als äußerst Seltsam empfinden. Wer würde in einer Lederrüstung mit Schwert und Schild durch die Straßen laufen, sich als Befreier sehen und den ankommenden Zombies einhalt gebieten?

Ihre Wanderung wird jäh unterbrochen, als sie den Morsecode aus einem naheliegenden Gebäude sehen können, welcher vermutlich in den nächsten 500 Metern von jedem Lebewesen zu sehen war, dass noch unter diesem Himmel wandelt. Licht, das konnte nur eins bedeuten und zwar, dass in greifbarer Nähe mindestens ein Überlebender sein Lager aufgeschlagen hatte. Die 3 Zombies auf dem Schulhof, waren für die Überlebenden kein Hinderniss und ehe sie sich übersahen standen sie einer bizarren Szene gegenüber, mit einer Toten auf dem Boden, neben der ein Zombie zusammen geschlagen wurde. Man freundete sich langsam an. Natürlich nicht, denn für so etwas blieb im Endeffekt keine Zeit, man sah ein, dass man die selben Ziele verfolgte - Überleben - und schloss sich zusammen.

Die Nachfolgenden Szenen möchte ich gerne so knapp wie möglich zusammen fassen, damit sie besser wirken. Der Wahnsinn der Gruppe hat schließlich gesiegt und mir gezeigt, was in diesem Regelwerk alles möglich ist.

Um die Drogengelüste von Jamie O'Hara zu stillen schaffte es unser Chemieprofessor Roland Gerlich einen ganzen Eimer voll einer Flüssigkeit, die man als Ersatzstoff für Haarspray durchaus gut inhalieren konnte. Die dafür benötigten Materialien fand er im Reiningungsschrank der Cafeteria. Da die Wirkung eines ganzen Eimers nicht wie eine Haarspraydose einfach beendet werden konnte, brachte man den Eimer nach Inhalation einfach heraus. Bei diesem Unterfangen sah man dann auch die kleine Welle aus etwa 50 Zombies, die sich dem Gebäude näherte, wie Motten sich dem Licht zu wanden. Die tapferen Helden gingen rein, erneut mischte unter extremst guten Laborbedingungen Herr Professor Dr Gerlich einen Cocktail zusammen, der gut Brennbar und ebenso explosiv war. Sie füllten eine Hand voll Flaschen mit dem Gebräu und verwandelten es in Molotowcocktails, befüllten dann die warme Leiche ihrer Kameradin mit den Resten und warfen sie den Zombies zum Fraß vor.

Der erste Durchbruch unten konnte aufgehalten werden, da Simon mit seinem Schild die Türe versperrte. Nach und nach flogen die Cocktails auf den Boden, trafen schließlich auch die Leiche und den unmittelbar daneben stehenden Eimer mit Gemisch. Eine gigantische Explosion riss ein Loch in die Wand, nicht so groß, dass das Gebäude nicht mehr stehen würde, aber erstmal war dieser Teil nicht weiter haltbar. Als Konsequenz dieser Tat drehte man die Gasbehälter in letzter Hasst auf und stellte eine brennende Kerze ans andere Ende des Raumes um im richtigen Augenblick die notwendige Zündung durchzuführen.

Die Flucht ins Hauptgebäude fiel nicht schwer, dauerte nur einige wenige Momente, bevor sich die Überlebenden dieses Wahnsinns vor dem Fenster aufstellten um sich ihre Arbeit anzusehen. Pünktlich auf die Minute explodierte das Gebäude in knalligen Farben; eine Druckwelle löste sich und lies die Scheiben bersten. Wer bisher noch nicht schlagangeschlagen war, dem gaben die Glassplitter der Scheibe den Rest. Mit Müh und Not schaffte es die Gruppe in einen leeren Klassenraum und verbarrikadierte sich dort.

Und nun befindet sich die Gruppe in einer hervorragenden Ausgangssituation: Beinahe ohne Lebenskraft in einem unklimatisierten Klassenraum eines antiken Schulgebäudes. Mit wenig Nahrung, keinem Strom, keinem Wasser und ohne einen Plan, was die Zukunft bringen wird. Aber diese Nacht war vorbei.

Spielabend 4

Das nach dem letzten Abend die allermeisten Charaktere nicht wirklich in der Lage waren irgendwas zu tun, ist bekannt, daher spule ich jetzt die Zeit zurück und wechsle den Schauplatz, denn am Rathaus Oberhausen trennen sich Mike und Viola grade von ihrer Gruppe. Die Gruppe hat sich in zwei Lager gespalten und war hasserfüllt schneller weg als man es hätte vermuten können. Der Plan von Mike lautete nun: Erstmal ins Rathaus gehen, sich Waffen besorgen und dann weiter schauen. Die blutverschmierte Szenerie innerhalb des Rathauses lies beide nur langsam voran kommen, allerdings fanden sie nach wenigen Minuten bereits was sie suchten, eine große Papierschneidemaschine mit Messer. Schnell fand man ( unter hinzunahme eines Survival Points ) den passenden Schraubenzieher und löste die Klinge.

Um noch eine Weitere für Viola zu bekommen gingen beide eine Etage nach oben. Hier waren alle Büros mit Milchglastüren versehen worden, der Teppich war neu und im großen und ganzen war es für 2 Wochen verlassen doch echt sauber. Mike fand keine Möglichkeit die TÜre zu öffnen, außer durch zu treten, wobei er sich durch einen unglücklichen Wurf den Unterschenkel aufschnitt. Viola holte sich ihre improvisierte Machete. Eine Etage tiefer würde es einen Verbandskasten geben, da mussten die beiden eh lang, also entschied man sich diesen Umweg von 5 Metern zu gehen. Es folgte ein Kampf gegen Zombies, dann die Flucht mit dem Verbandskasten. Ohne etwas zu beißen machten die beiden ihr Nachtquartier fertig und konnten es daher nicht verhindern die riesige Explosion einer nahe gelegenen Kantine zu ignorieren.

Um die Überlebenden auf jeden Fall zu sehen entschieden die Beiden noch in der Nacht zur Schule zu rennen, ein waaghalsiges Vorhaben, was dennoch klappte. Im Gebäude orientierten sie sich an Stimmen, bevor sie am Klassenraum unserer Gruppe klopften. Innen war eine heilose Verwirrung, es folgten Gespräche durch die Tür. Das Schloss sie als überlebende aus und machte noch einmal deutlich, dass es sich hier um Überlebende und nicht um Zombies handelte.

Man wurde schnell eine große Gruppe, allerdings war die Frage Mikes zu Simon beim ersten Aufeinandertreffen gerechtfertigt: "Warum hast du ne Ritterrüstung an???", die Postwendende Antwort Simons lautete nicht weniger Selbstsicher: "Ich bin hier wohl der Einzige, der sich auf diesen Ernstfall vorbereitet hat!"

Gemeinschaftlich entschied man, dass es das beste wäre nur unter gescheiten Nachtwachen weiter zu schlafen. 7 Schichten à einer Stunde sollten für ein längeres Schläfchen reichen. Da sich aber niemand darum gekümmert hatte dies sauber zu organisieren, versagte es. Teilweise ging man von ein Personen Schichten aus, teilweise von 2 Personen Schichten; es gab niemanden, der wirklich wusste wer nach ihm dran war und so versagte das System.

Zur deutlichen Mittagszeit von 14 Uhr wachte man allmälich auf. Es galt nun Lebensmittel und ein Fahrzeug zu suchen. Die Überlebenden wollten sich aufteilen, ein Teil sollte sich um Verbandskästen der umligenden Autos kümmern, die restlichen Gruppenmitglieder würde in ein Haus einbrechen, Lebensmittel und ein Fahrzeug plündern. Dass es sich dabei um ein besonders großes Exemplar und das Haus eines Waffennarren handelte.

Die Durchsuchung des Hauses erfolgte schnell und zielsicher, was allerdings zu Problemen führte waren die 9 Zombies, die sich neben den Lebensmitteln in einem Kellerraum eingeschlossen hatten. Einmal aufgeschreckt wollten sie auch ihren schier unstillbaren Hunger befriedigen. Der Kampf ging erst richtig los, nachdem Prof. Dr. Gerlich den vorher gebauten Molotow, in einer Punika Flasche, zu den Zombies wars. Durch Holztreppen und Teppich verbreitete sich das Feuer recht gut, konnte allerdings von Simon noch gehalten werden. Als alles unter Kontrolle wirkte, versuchte Jamie den Vorgang zu beschleunigen in dem Sie stark brennbare Reinigungsmittel auf die Zombies schüttete. Die rückgekoppelte Explosion gab dem Gang den Rest, die Gruppe zog sich zurück, nicht ohne vorher ihren neuen, großen Wagen vorzufahren.

Resumé

Der Abend war mehr als nur gemütlich und fand wiedermal in den 4 Winden statt. Da die Gruppe sich lange nicht gesehen hatte gab es wie üblich erst einmal die OT Gespräche, bevor m an sich nach einer guten Speise wieder um Zombies und den harten Überlebenskampf in Form eines Rollenspiels kümmern konnte.

  • So langsam aber sicher macht es Sinn nach Hausregeln für Molotows und Brandwunden nach zu denken...
  • Schon wieder zwei Mitspieler mehr, es scheint ja doch irgendwie Spaß zu machen. Der Nächste wurde in den Winden angesprochen =).
  • Spieler vergessen sehr schnell wer Infiziert ist